Google macht das Web dreidimensional
Versuche, das Internet auf irgendeine Weise dreidimensional darzustellen, gab es in der Vergangenheit einige. Spezielle Browser, die Websites eine dritte Ebene verleihen, um mit Avataren durchzulaufen oder 360-Grad-Rundgänge durch Museen etwa. Unzählige Firmen arbeiten derzeit an Lösungen, wie das Web dreidimensional abgebildet werden kann. Problem dabei: Ein Standard, auf dem andere aufsetzen können, fehlt. Die typische zu-viele-Köche-Taktik.
Einen solchen möglichen Standard könnte nun ausgerechnet Google gefunden haben. "Big-G" tüftelt in seinen Labs dauernd neue Dinge aus, die dann später als Beta-Release dem Nutzervolk zur Verfügung stehen. Jetzt wurde O3D vorgestellt, eine API (Application Programming Interface), also eine Programierschnittstelle für dreidimensionale Objekte, die im Browser dargestellt werden sollen. Die API können Programmierer nutzen, um ihre eigenen Applikationen damit zu bauen.
Für den Endanwender werden die dreidimensionalen Objekte sichtbar, wenn sie sich ein Plugin installieren. Diagramme könnten sich auf diese Weise anschaulicher darstellen lassen, Google Earth etwa könnte direkt im Browser laufen. Viel interessanter allerdings: Programmierer von Browsergames könnten die API nutzen, um ihren Spielen eine noch größere Detailvielfalt einzuhauchen. Angeblich soll das Plugin JavaScript voraussetzen, auf Low-End-Rechnern aber trotzdem problemlos 3D-Objekte rendern können.
Wir sind gespannt und freuen uns schon jetzt auf Browsergames die so - oder so ähnlich aussehen könnten:






