Client-Games: Runterladen und online spielen
Spricht man von Onlinespielen, unterscheidet man aus technischer Sicht Browserspiele und Client-Games. Während man bei Browserspielen keine zusätzliche Software zum Spielen benötigt, bedarf es bei Client-Games des Downloads eines weiteren Programms.
Der Client ist das Bindeglied zwischen dem Spieler und dem Server des Anbieters - ein extra Programm, das die Daten empfängt, verarbeitet und darstellt. Der Vorteil eines Clients ist, dass er den Produzenten von Spielen mehr Freiraum bei der Wahl der genutzten Technologie lässt. So kann in Client-Games beispielsweise der zusätzliche Treiber DirectX zum Einsatz kommen und ermöglicht oftmals, Grafik und Sound hochwertiger als bei Browserspielen abzubilden.
Clients sind also zusätzlich zum eigentlichen Spiel zu entwickelnde Programme. Die leider oftmals nur vorwiegend für Windows entwickelt werden. Mit zunehmender Popularität von Onlinespielen allerdings portieren viele Anbieter ihre Spiele auch für Mac oder Linux.
Marktbeherrschend im Bereich der Client-Games sind vor allem so genannte Massively Multiplayer Onlinegames (MMO) (Link auf MMORPG-Artikel), also Onlinespiele, bei denen sich mehrere hundert Spieler gleichzeitig in grafisch anspruchsvollen Welten tummeln. Aber auch Singleplayer-Spiele wie Golf, Autorennen oder Shooter sind als Client-Games erhältlich und zeigen, dass die Zukunft des Spielens online statt findet.




